Heiß, heiß, Baby– auch dieses Wochenende werden hiesige Thermometer die 30 Grad übersteigen. Und wenn der Märkische Sand glüht, geht der Berliner traditionell zum Wannsee, um sich im angeblich größten Strandbad Europas die ersehnte Erfrischung zu holen. So hieß es schon in Conny Froboess Klassiker aus den 50ern:
“Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein, und dann nüscht wie raus nach Wannsee“. Doch wenn wir ehrlich sind, wird keiner der Berliner cnx-Kollegen diesen Samstag raus nach Wannsee fahren. Warum auch? In der Region planscht es sich weitaus schöner (Krumme Lanke, Plötzensee), ruhiger (jeder der über 3000 Seen in Brandenburg) oder näher (Freibäder der Innenstadt). Doch ein heißer Tag muss auch nicht automatisch das Tragen von Badebekleidung einschließen. Ein paar originellere Optionen haben wir in folgendem Listical festgehalten

Dos:
– Einkaufszentren: Der perfekte Ort für Freunde klimatisierter Umgebungen. Hier kann man schon mal die ersten Teile für die Herbstsaison anprobieren.
Hydrieren: Mehrere Berliner Clubs sind nah am Wasser gebaut. Pro-Tipp: Watermelon Man im Club der Visionäre oder Wodka-Mate in der Grießmühle. Aber bitte nicht in den Kanal fallen.
Arbeiten: Wer sagt eigentlich, dass man am Wochenende faulenzen muss? Einfach mal mit Freunden ein paar Businesspläne austüfteln (aber bitte im Schatten).

Don’ts:
Bierbikes: Keiner weiß warum, aber anscheinend hat noch immer keiner diese rollenden Ärgerniserreger aus dem Verkehr genommen. Nicht in Ordnung!
Eis essen: Okay, wir haben nichts gegen ein gutes Eis, aber wir wollen vorwarnen: Die einzigen Berliner Institutionen, die es warteschlangentechnisch mit dem Berghain aufnehmen können, sind unsere hippen Eisdielen. An heißen Tagen bitte 45 Minuten aufwärts einplanen. Das gilt übrigens auch für Bubble Tea.
Slacklinen im Park: No-Brainer, oder?

 

Written by Jonathan Trutz Baller